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PRESSE AUSSENDUNGEN |
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Kontakt: Zur sofortigen Veröffentlichung Katholische Frauen mit Führungsverantwortung in fünf Kontinenten verpflichten sich zu Versöhnungsarbeit (Rom 25. Mai, 2004) Beinahe 800 Frauen mit Führungsverantwortung in mehr als 70 Ländern und fünf Kontinenten verpflichteten sich kürzlich zu Versöhnungsarbeit auf allen Ebenen und Lebensgebieten. Im Angesicht der extremen Gewalt, von der die ganze Welt heimgesucht wird, erklärten diese Führungsverantwortlichen, dass es zur Zeit keine wichtigere Aufgabe gebe, als die Arbeit im Dienst der Versöhnung. Die Führungsverantwortlichen, Mitglieder der Internationalen Vereinigung von Generaloberinnen (UISG), einer Organisation, die nahezu eine Million Mitglieder von katholischen Ordensinstituten vertritt, versammelten sich im Mai zur Vollversammlung in Rom, wo die UISG ihr Hauptquartier hat. Gemeinsam dachten sie über die gegenwärtige Situation der Gewalt nach, in der ihre Mitglieder leben und arbeiten. Sie hörten sich das Referat der Theologin, Schwester Dianne Bergeant, CSA, über die biblischen Grundlagen von Versöhnung an, sowie Beiträge von drei Teilnehmerinnen der UISG Vollversammlung, deren Mitschwestern in Situationen von Gewalt und Misshandlung leben: Schwester Una O’Neill, RSC (Irland); Schwester Marie Jose Baranyanka, FMJ (Burundi); and Schwester Camilla Burns, SNDdeN (USA). Zum Abschluss der Vollversammlung verpflichteten sich die Führungsverantwortlichen und die Mitglieder ihrer Institute zu verschiedenen gezielten Bemühungen im Dienst der Versöhnung. Darunter waren Versprechen zur Förderung von Gerechtigkeit, Lösung von Konflikten, Beendigung von Krieg und jeder Form von Gewalt, in Zusammenarbeit mit andern Einrichtungen. Sie wollen Berichte von erfolgreicher Versöhnungsarbeit bekannt machen und Gewalt und Ungerechtigkeit öffentlich anprangern durch gezielten Einbezug der Medien; sie wollen Initiativen zu Dialog, Verständigung und Versöhnung unter den verschiedenen Kulturen und Religionen schaffen und fördern. Sie wollen sich auch vermehrt um Heilung, Versöhnung und richtige Beziehungen zwischen Frauen und Männern bemühen, besonders innerhalb der katholischen Kirche. Die Führungsverantwortlichen bestätigten, dass erfolgreiche Versöhnungsarbeit von der eigenen Fähigkeit zu Vergebung und Versöhnung abhängt und verständigten sich darauf, eine Spiritualität der Versöhnung zu leben. Die UISG Mitglieder beschlossen auch, die Arbeit, zu der sich die Mitglieder bei der letzten Vollversammlung 2001 verpflichteten, zu intensivieren. Diese Arbeit fordert die Ausrottung von Frauen- und Kinderhandel, Erziehung und Bildung von Frauen und Mädchen, wirksame Friedensförderung und Sorge für die Umwelt. Während der Vollversammlung sandten die Mitglieder auch einen Brief der Solidarität an alle katholischen Schwestern im Irak. Nach der Vollversammlung trafen sich die UISG Delegierten aus 42 Ländern, die 33 geographische Regionen der Welt vertreten, zur Unionsversammlung, wo sie spezifischere Richtlinien zur Durchführung der UISG Verpflichtungen entwarfen und Amtsträgerinnen wählten. Gewählt wurden: Schwester Therezinha Rasera, SDS, Präsidentin; Schwester Rosemary Howarth, SSND, Vizepräsidentin; und Schwester Christine Barriere, MR, Schwester Angelina Bridi, SNSIC, Schwester Camilla Burns, SNDdeN, Schwester Lorraine Marie Delaney, CSJ, Schwester Amelia Kawajy, MB und Schwester Elaine Morzone, MFIC, als Mitglieder des Exekutivkomitees. |
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